Logo GAW

Geleitwort


Liebe Freunde und Förderer des Gustav-Adolf-Werkes, sehr verehrte Damen und Herren,

im vergangenen Jahr ist es uns nun mit der Eintragung in das Vereinsregister endgültig gelungen, das GAW Nordkirche auch juristisch abzusichern. Um die Basisarbeit zu gewährleisten, haben sich die beiden Zweiggruppen in Mecklenburg sowie in Nordelbien-Hamburg gegründet. Die Arbeit im Kirchenkreis Pommern wird von Pastor Torsten Kiefer wahrgenommen.
Aufgrund meiner gesundheitlichen Einschränkungen im vergangenen Jahr habe ich leider mein Besuchsprogramm mit den vielen vertrauten Gemeinden in der Diaspora nicht durchführen können. Dafür war der Weg über den telefonischen bzw. schriftlichen Austausch umso intensiver.
Nach über vierzig Jahren aktiver ehrenamtlicher Mitarbeit im Gustav-Adolf-Werk werden sich in diesem Jahr Friedrich Wackernagel als Schriftführer und ich als Vorsitzender in die zweite Reihe zurückziehen.
Wir blicken in großer Dankbarkeit auf die segensreiche Arbeit im ältesten Hilfswerk der Evangelischen Kirche zurück. Die ungezählten Begegnungen mit den Geschwistern in der Diaspora haben uns sowohl im privaten Bereich als auch in der täglichen Gemeindearbeit geprägt.
In einem Dankgottesdienst möchten wir uns am 17.Juli in der Thomas-Gemeinde in Kiel-Mettenhof entpflichten lassen. Wir verbinden diesen Tag mit dem zehnjährigen Jubiläum einer sehr lebendigen Partnerschaft zwischen der Thomas Gemeinde in Kiel und der Kirchengemeinde in Jurbarkas in Litauen.
Auch an der Spitze unseres Gesamtwerkes hat es personelle Veränderungen gegeben. Nach zwölf Jahren hat Dr.Wilhelm Hüffmeier nicht mehr als Präsident kandidiert. Für seine Verdienste um das GAW wählten die Delegierten Dr.Wilhelm Hüffmeier einstimmig zum Ehrenpräsidenten.
Präses Frau Gabriele Wulz leitet nun ab Beginn dieses Jahres als erste Präsidentin seit Bestehen des GAW im Jahre 1832 das Gesamtwerk. Die Nachfolge für Frau Wulz als stv.Präsident fiel auf Dr. Johan Schneider aus Halle. Zum neuen Justiziar wurde Dr.Stephan Gatz aus Leipzig gewählt.
Ebenso gab es an der Spitze des Frauenwerkes gab es einen Personalwechsel. Frau Vera Gast-Kellert hat nach 25 Jahren als Leiterin der Frauenarbeit die Verantwortung in die Hände von Frau Inge Rühl aus der Hauptgruppe Kurhessen-Waldeck übergeben.


Im Zentrum unserer Arbeit wird in den kommenden Jahren mit Sicherheit das Werben um neue Mitglieder stehen.
Seit vielen Jahren fördern wir über unsere Haushaltsmittel die Studienfahrten der Vikarinnen und Vikare. Zu unserer großen Freude führten diese Studienfahrten in unsere verschwisterten Diasporagemeinden im Baltikum, nach Rom und nach Rumänien. Vielleicht ergibt sich aufgrund dieser persönlichen Begegnungen die Bereitschaft, sich aktiv für die Aufgaben und Ziele des GAW zur Verfügung zu stellen.
Mit einem herzlichen Dankeschön möchte ich mich nun nach 25 Jahren als Vorsitzender der verschiedenen Hauptgruppen verabschieden. Mein Dank gilt in ganz besonderer Weise : Friedrich Wackernagel als einem ausgesprochen charismatischen Schriftführer, Wilhelm Reinhardt, der uns nahezu 35 Jahre in großer Umsicht als Schatzmeister begleitet hat. Sein Nachfolger im Amt als Schatzmeister ist seit vier Jahren Victor Fribus. Er hat sich mit atemberaubender Geschwindigkeit in das Zahlenwerk eingearbeitet. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Damen und Herren, die unsere Arbeit der vergangenen Jahrzehnte im Vorstand begleitet haben! Über den gleichen Zeitraum hinweg haben mir Wolfgang Schönrogge und Familie Gunda und Stefan Dockwarder in der Öffentlichkeitsarbeit ihr kompetentes Fachwissen zur Verfügung gestellt. Nicht vergessen möchte ich die finanzielle Unterstützung unserer Arbeit seitens der Kirchenkreise und unserer Landeskirche ! Sie haben entscheidend dazu beigetragen, ungezählte Projekte in der Diasporaarbeit zu verwirklichen.
So kann ich nun in der Tat unbeschwert und von großer Zuversicht getragen, meinen Anteil an den Gesamtaufgaben in jüngere Hände übergeben. Selbstverständlich bleibe ich als Mitglied weiterhin in Treue dem Gesamtwerk verbunden.
Mit den Worten des biblischen Mottos aus dem Galaterbrief )Kapitel 6,10) möchte ich Sie herzlich grüßen:
„Lasset uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.“

Ihr Uwe Haberland